Montag, 15. August 2011

Handke bringt seine Heimat und sein Leben auf die Bühne


Jubel der Kritiker und des Festspiel-Publikums. Die zweite Uraufführung bei den heurigen Festspielen ist ein Erfolg!

Handke bringt die Slowenen-Geschichte, seine Geschichte, Kärnten und vor allem, er wäre nicht Handke, die Sprache auf die Bühne. Der Text "Immer noch Sturm", eine persönliche Reflexion über Familien- und Regionalgeschichte, begeistert Leser und Salzburg-Publikum. Der dramatische Text führt ins Jauntal, in dem sich Handke auf die Spuren seiner kärntner-slowenischen Ahnen macht. Er erträumt für seine Verwandten eine neue Rolle in der Geschichte und lässt sie als Partisanen im Zweiten Weltkrieg kämpfen. Hier Partisanen, da die Gegenseite der Faschisten - die Trennlinie geht durch Familien.
Handke rollt sein Thema in poetischer Sprache auf, bedient sich dabei aber einer kunstvollen Form der Montage: Über weite Strecken analysiert und kommentiert ein poetisches "Ich", das seine eigene Geschichte sucht, seine Erinnerung. Dazwischen gewinnen die Figuren Kontur, von denen das Ich berichtet, und treten mit ihrer Sichtweise der Dinge in Erscheinung.
Handke garantiert einen tollen Erfolg der in letzter Zeit von Skandalen gerührten Salzburger Festspiele.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Treibhausgasbilanz 2008: Anhaltend sinkender Trend

Kyoto-Zielerreichung nur mit massiver Intensivierung der Massnahmen möglich

Die Ergebnisse der aktuellen Treibhausgas-Inventur des Umweltbundesamts zeigen im Jahr 2008, dem ersten Jahr der Kyoto-Verpflichtungsperiode einen weiteren Rückgang der
Treibhausgasemissionen: Im Jahr 2008 wurden insgesamt 86,6 Mio.
Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente emittiert. Für die gesamte Zielperiode zwischen 2008 und 2012 stehen 344 Mio. Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente zur Verfügung, dies entspricht 68,8 Mio. Tonnen pro Jahr. Unter Berücksichtigung der flexiblen Mechanismen wie dem JI/CDM-Programm, dem EU Emissionshandel sowie der Neubewaldung und Entwaldung ergibt sich damit für das erste Jahr der Verpflichtungsperiode eine Abweichung von 6,9 Mio. Tonnen zum
Kyoto-Ziel.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Startschuss zur Festnetz-Modernisierungsinitiative: Villach erste GigaNetz-City von Telekom Austria

Telekom Austria läutet eine neue Ära ein: Mit Villach als erster GigaNetz-City startet das Unternehmen die größte Modernisierungsoffensive der letzten zwei Jahrzehnte im Bereich der
Netzinfrastruktur. Weitere Glasfaser-Pilotprojekte sollen im kommenden Jahr in Klagenfurt und in den Wiener Bezirken Fünfhaus und Döbling in Betrieb gehen. Auch im ländlichen Raum wird es für 750.000 Haushalte leistungsfähigere Internetanbindungen geben. Darüber hinaus
wird die Sprachtelefonie auf eine moderne All IP Plattform migriert.
Insgesamt investiert Telekom Austria TA AG in den nächsten vier
Jahren eine Milliarde Euro in das Festnetz.

"Quantensprung in der Kommunikation"

"Der heutige Tag ist ein Quantensprung in der Kommunikation in
Österreich", erklärte Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstandsvorsitzender
mobilkom austria und Telekom Austria, auf dem Kick Off-Event zum
GigaNetz-Ausbau am Villacher Hauptplatz. "Mit dieser neuen
Infrastruktur schaffen wir die Voraussetzung für eine zukunftssichere
Entwicklung unseres Landes. In Villach machen wir dafür den ersten
Schritt!"